Neuer Mitarbeiter zum 01.01.2017

Das Team wird durch Herrn Michael Baasch Wirtschaftsingenieur - Energieberater verstärkt.

Er ist wohnhaft in 24884 Selk und wird uns in Norddeutschland unterstützen.

Wenden Sie sich auch vertrauensvoll an Herrn Baasch unter 0176-78 35 42 10 , oder m.baasch@freikom.net wie an das gesamte Team lindemann thermo-line unter den bekannten Rufnummern.

News von lindemann thermo-line Januar 2016

EnEV - Neue Regeln ab 01.01.2016

EnEV 2014 Neue Regeln ab 01.01.2016 für Neubauten

Um den Energiestandard von Neubauten weiter zu erhöhen, wurden in der letzten Novellierung
der EnEV Verschärfungen festgelegt, die nun zum 01.01.2016 in Kraft treten.

Wie heißt die aktuelle EnEV?

Schon bei der Recherche zur EnEV 2016 stößt man auf erste Hürden. Wie heißt nun die aktuelle
Energieeinsparverordnung richtig? EnEV 2016, EnEV 2014 oder sogar noch EnEV 2013, da am 18.
November 2013 die aktuelle Fassung im Bundesgesetzblatt verkündet wurde?

Die korrekte Bezeichnung der „EnEV 2016“ lautet: „Zweite Verordnung zur Änderung der
Energieeinsparverordnung vom 18. November 2013“. In dieser Änderungsverordnung wird nur auf die
geänderten Textpassagen der EnEV 2009 Bezug genommen. In dieser Form ist der Gesetzestext
nicht lesbar. Deshalb wird vom Gesetzgeber eine konsolidierte nichtamtliche Lesefassung
bereitgestellt.

Um eine Unterscheidung der verschiedenen Vorgaben zu erleichtern, werden umgangssprachlich die
Begriffe „EnEV 2016“ und „EnEV 2014“ verwendet.

Die Festlegungen von verschärften Grenzwerten erfolgt überwiegend durch Änderung tabellarischer
Kennwerte im Rahmen der EnEV 2014 mit Gültigkeitsbeginn 01.01.2016.

...weiterlesen: EnEv-2016-Regeln.pdf

News von lindemann thermo-line Oktober 2015


Ab 1. April 2016 neue Förderstandards im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“

Die KfW-Bank erneuert zum 1. April 2016 ihr Förderangebot im Programm „Energieeffizient Bauen“ in Folge der nächsten Stufe der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit höheren energetischen Anforderungen für neu errichtete Wohngebäude in Deutschland.


Durch diese weitere Verschärfung der EnEV wird das seit 2009 von der KfW geförderte Effizienzhaus 70 dann dem gesetzlichen Mindeststandard bei Wohnungsneubauten entsprechen, so dass die Förderung dieses Standards im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ daher zum 31. März 2016 ausläuft.

Weiter im Angebot bleiben hingegen die beiden Förderstandards KfW-Effizienzhaus 55 und 40. Zusätzlich führt die KfW zum 1. April 2016 das Effizienzhaus 40 Plus ein.

Das Besondere an diesem neuen Standard wird sein, dass ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Gebäude erzeugt und gespeichert wird.

Auch bietet die KfW ab April 2016 für das Effizienzhaus 55 ein vereinfachtes Nachweisverfahren, das sogenannte „KfW-Effizienzhaus nach Referenzwerten“, an.

Hierbei können die Sachverständigen aus standardisierten Maßnahmenpaketen für Gebäudehülle und Anlagentechnik wählen.

Die Förderung in Energieeffizient Bauen (153) wird für die Antragstellung ab 1. April 2016 neu aufgestellt:


• Auslaufen des Förderstandards KfW-Effizienzhaus 70 aufgrund der höheren energetischen Anforderungen an Neubauten    nach der EnEV ab 2016,



• Einführung des neuen Förderstandards KfW-Effizienzhaus 40 Plus
,


• Einführung eines vereinfachten Nachweisverfahrens für das KfW-Effizienzhaus 55
,


• Erhöhung des Förderkreditbetrages auf von 50.000 auf 100.000 Euro je Wohneinheit
,


• Verlängerung des Zeitraums für den Mitteleinsatz von drei auf sechs Monate,


• Einführung einer 20-jährigen Zinsbindung
,


• Einführung einer Schutzklausel: Der Erwerb von Neubauten wird gefördert, wenn der Kaufvertrag eine Haftung des Verkäufers für den geplanten KfW-Effizienzhausstandard vorsieht,



• Die erforderliche energetische Fachplanung und Baubegleitung für Neubauten durch einen Sachverständigen im Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Baubegleitung“ (431) gefördert.

News von lindemann thermo-line August 2015

 

Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) kommt - was muss ich wissen?

Schon wieder eine Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV). Obwohl die Gesetzesänderung neben dem Einsparen von Energie auch mehr Transparenz für den Verbraucher bringen soll, mag der eine oder die andere sich dennoch fragen, worum es bei der EnEV 2014 überhaupt geht und ob die Änderungen sie überhaupt betreffen. Auch ab wann welche Änderung tatsächlich rechtlich verbindlich wird, dürfte nicht immer ganz klar sein. Denn die EnEV-Novelle tritt zwar ab 01.05.2014 in Kraft, doch nicht alle Neuerungen sind unmittelbar rechtskräftig. Einige der Vorgaben gelten nämlich erst ab 01.01.2016. Deshalb folgen hier ein paar Antworten auf die Fragen, die nicht nur bei Hausbesitzern aufkommen.

Warum eine neue Energieeinsparverordnung?

Die neue Energieeinsparverordnung gilt als Baustein der deutschen Energiepolitik, um den Energieverbrauch durch Heizung und Warmwasser bis 2050 um 80 Prozent zu senken. Der Umwelt zuliebe sollen höhere Anforderungen an die Wärmedämmung und die Anlagentechnik von bestehenden und neu zu bauenden Gebäude gelten. Referenzgröße ist dabei der Primärenergiebedarf* eines Hauses pro Jahr. Je weniger Energie dabei verbraucht wird, umso besser.

Für welche Gebäude gilt die Energieeinsparverordnung?
Die EnEV gilt für alle Gebäude bzw. Gebäudeteile, die beheizt und/oder klimatisiert werden. Allerdings gibt es zahlreiche Sonderregelungen, z.B. für Immobilien, die nicht regelmäßig beheizt, gekühlt oder genutzt werden (z. B. Ferienhäuser) oder Gebäude mit spezieller Nutzung, z. B. Ställe und Gewächshäuser.

Was ist neu...

... für bestehende Gebäude?

Die Pflicht zur Dämmung von Heizungs- und Warmwasserrohren in unbeheizten Räumen besteht fort. Wie bisher gilt auch weiterhin, dass die oberste Geschossdecke eines Hauses gedämmt sein muss. Die dementsprechenden Regelungen wurden in der EnEV 2014 präzisiert.
 Ab dem 01.01.2015 müssen alle vor 1985 eingebauten Öl- und Gasheizkessel durch energieeffizientere ersetzt werden. Ab dann gilt: Jeder Kessel, der 30 Jahre und mehr auf dem Buckel hat, muss ausgetauscht werden. Nicht betroffen sind Brennwert- und Niedertemperaturkessel sowie Heizkessel, die mit Brennstoffen heizen, die erheblich von marktüblichen flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen abweichen. Außerdem sind die Heizkessel von selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern von der Pflicht ausgenommen.

Ausnahmen: Weder der Kesseltausch noch die Dämmung von Rohren oder der obersten Geschossdecke müssen durchgeführt werden, wenn diese Maßnahmen unwirtschaftlich sind, d.h. wenn „die Aufwendungen durch die eintretenden Einsparungen nicht innerhalb angemessener Frist erwirtschaftet werden können“. Für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, die am 1. Februar 2002 in ihrem Haus mindestens eine Wohnung selbst genutzt haben, sind die Anforderungen nur wirksam, wenn es seit dem 1. Februar 2002 einen Eigentümerwechsel gab.

Doch auch, wenn der eigene Haushalt nicht von der gesetzlichen Kesselaustauschpflicht betroffen ist, kann man das zum Anlass nehmen, sich den eigenen Heizkessel genau anzuschauen und sich die Frage stellen: Handelt es sich tatsächlich um eine effiziente Heizanlage oder doch vielmehr um ein Museumsstück? Obwohl die EnEV einen Wechsel nach 30 Jahren vorsieht, sind die meisten Heizungen bereits nach 15 Jahren technisch veraltet und weder aus finanzieller noch aus umweltpolitischer Sicht vertretbar. Wer sich unsicher ist, kann sich gern bei uns näher darüber informieren oder sich kostenlos von unseren Vertriebsmitarbeitern beraten lassen, ob ein Wechsel der Heizung sinnvoll erscheint.

... für Hauskäufer?

Für Neuerwerber von Immobilien sind die Anforderungen für bestehende Gebäude binnen einer Zwei-Jahres-Frist nachzuholen.
Für Pelletheizungen gilt die 1.BImSchV
Wer eine Pelletheizung oder einen Scheitholzofen hat, ist nicht von der EnEV betroffen, sondern von der 1.BImSchV (Bundesimmissionsschutzverordnung)! Hier gelten seit 01.01.2015 neue Grenzwerte für CO2- und Feinstaubausstoß. Kessel von vor 1975 (seit 01.01.2015) bzw. vor 1985 (ab 01.01.2018) müssen ausgetauscht oder nachgerüstet werden. Mehr Informationen bekommen Sie bei uns.

... für Verkäufer und Vermieter?


Dass ein Hauseigentümer, der sein Haus verkauft, vermietet oder verpachtet, einen sogenannten Energieausweis braucht, das ist bereits seit dem 1. Juli 2009 verpflichtend. Ab 01. Mai 2014 gilt nun, dass dieser jedem Miet- oder Kaufinteressenten nicht nur bei Besichtigung vorgezeigt werden muss, sondern dass die darin enthaltenen Kennwerte zum Energiebedarf oder -verbrauch auch in Immobilienanzeigen anzugeben sind.Alle neu ausgestellten Energieausweise enthalten zudem eine Kategorisierung in Effizienzklassen von A+ bis H - ähnlich wie wir es schon von Elektrogeräten kennen. Diese sollen Interessenten einen besseren Überblick im Immobilienmarkt verschaffen. Entsprechend sind auch stichprobenartige Kontrollen angedacht. Denkmalgeschützte Häuser benötigen allerdings nach wie vor keinen Energieausweis.

... für Neubauten?

Wer den Bau eines neuen Hauses plant, kann vom 01.05.2014 bis 31.12.2015 noch von einer Übergangsregelung Gebrauch machen und selbst entscheiden, ob bereits nach der neuen EnEV 2014 oder noch nach der EnEV 2009 gebaut werden soll. Für den Neubau von Häusern sieht die verschärfte EnEV 2014 vor, dass die Gesamtenergieeffizienz von Neubauten nochmals 25 Prozent höher sein muss als noch in der Energieeinsparverordnung von 2009 vorgesehen. Das heißt der Primärenergieverbrauch* muss entsprechend geringer kalkuliert werden. Auch die endenergetischen Anforderungen an die Dämmung (Wärmedurchgangskoeffizient**) wurden um 20 Prozent erhöht.

*Primärenergieverbrauch:
 Der Primärenergiebedarf eines Gebäudes ist eine rechnerische Größe, die sich aus zahlreichen Faktoren zusammensetzt: Qualität und Dämmung der Gebäudehülle, z.B. Außenwände, Dach und Fenster; Energiegewinne durch Sonneneinstrahlung, Körperwärme und Geräte; Energieeffizienz der gesamten Heizungsanlage vom Kessel bis zum Heizkörper; Warmwasserbedarf und die Effizienz der Warmwasserbereitung; verwendeter Energieträger. Abhängig von der Fläche wärmeübertragender Außenwände und beheiztem Gebäudevolumen wird mit Hilfe einer Formel ein Grenzwert für den Energieverbrauch berechnet, der nicht überschritten werden darf und Architekten und Gebäudeplanern als Richtwert bei der bautechnischen Umsetzung dient.


**Wärmedurchgangskoeffizient: 
Der U-Wert oder Wärmedurchgangskoeffizient ist ein Maß für die Wärmedurchlässigkeit eines Bauelements. Je kleiner der Wert, desto besser ist die Dämmung.

Wo kann ich mich weiter über die Inhalte der EnEV 2014 und über die zukünftige EnEV 2016 ausreichend informieren?
Natürlich erhebt unsere kleine Zusammenfassung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll nur einen groben Überblick geben. Detaillierte Informationen erhalten Sie passend zu Ihrem Objekt bei uns.